Die Zeiten für energetische Maßnahmen sind so günstig wie nie!

Staatliche und regionale Förderungen gibt es schon seit Jahren. Die Förderungen sind nicht nur konstant hoch, sondern werden immer mehr erweitert.

Dabei ist nicht unbedingt eine Komplettsanierung des Gebäudes erforderlich. Zwar sind die bekannten Förderungen der KfW für KfW-Effizienzhäuser am Höchsten, doch auch mit Einzelmaßnahmen der KfW kann man Kredite oder Zuschüsse beantragen.
Dies beginnt für Gebäude die vor dem 1. Januar 1995 errichtet wurden (Datum Bauantrag entscheident) mit Zuschüssen von 10% (bis 50.000 € Investtionssumme pro Wohneinheit) oder einer Finanzierung der KfW mit einem effektivem Jahreszins von 1%. Für Gebäude ab 3 Wohneinheiten ist nur eine Finanzierung möglich.
Gefördert wird der Einbau einer neuen Heizung (Basis Gas- oder Ölbrennwerttechnik), neue Fenster oder Haustür, Dämmen von Dächern, Fassaden oder der Kellerdecke. Zumeist werden auch Kosten wie zB. Dachdeckung, das Versetzen von Treppengeländern, Regenfallrohren, neue Rolläden oder auch neue Heizkörper, mitgefördert.
Biomasseheizungen, BHKWs oder Wärmepumpen können über einen Zinssatz von 2,41% effektiv finanziert werden. Die Zuschüsse der Bafa (siehe nächsten Abschnitt) gibt es oben drauf.
Ist eine Heizung noch in einem guten Zustand und soll weiterhin bestehen bleiben, so kann die Anlage auch optimiert werden. Oft gibt es Mängel an der Rohrleitungsdämmung, der Thermostatventilen, der Heizungspumpe oder nur den Einstellungen der Regelung. Mit einem hydraulischen Abgleich, der auch einzeln gefördert wird, wird auch der Austausch von Thermostatventilen, Heizkörpern oder Heizungsleitungen gefördert. Besteht eine elektrische Warmwasserbereitung wird auch der Umstieg auf eine Erwärmung über die Heizungsanlage gefördert.

Für regenerative Heiztechniken gibt es Zuschüsse der Bafa (Bundesamt für Wirtschaft- und Ausfuhrkontrolle). Das beginnt mit einer thermischen Solaranlage, die auch die Gebäudebeheizung unterstützt, einer Wärmepumpe oder eine Biomasseheizung (Stückholz, Hackschnitzel, Holzpellets). Im Zusammanehang mit der Sanierung zum KfW-Effizienzhausstandards gibt es zusätzliche Zuschüsse.
Die Finanzspritze beginnt ab 1.300 € (Wärmepumpe), über Gasbrennwert mit Solarthermie (2.000 €) oder einem Holzpelletkessel (2.800 €). Werden Wärmepumpe oder Biomasse kombiniert, so können die Zuschüsse auf über 5.000 € anwachsen.

Für alle Gebäude die sich in Mainz (incl. AKK) befinden gibt es zusätzlich noch ein weiteres Förderprogramm. Von der Mainzer Stiftung für Klimaschutz- und Energieeffizienz gibt es Zuschüsse auf Basis der KfW- Förderprogramme. So werden für Einzelmaßnahmen weitere 10 % Zuschuss ausgezahlt (bis 2.500 € pro Wohneinheit). Für Mehrfamilienhäuser (auch ab 3 Wohneinheiten) oder KfW-Effizienzhäuser, steigen die Zuschüsse bis zu 5.000 €.

Grundvorraussetzung für alle Fördermittel ist eine vorige Beantragung durch einen Energieberater der bei den Energie-Effizienz-Experten gelistet ist. Dort sind nur Energieberater gelistet, die hohe fachliche Anforderungen erfüllen und sich zusätzlich alle 2 Jahre fortbilden.

Die Energieberatung Remshagen bietet Ihnen die Beantragung der Förderungen gerne im Zusammenhang mit einer Energieberatung an. Nach einer umfassenden Analyse Ihres Gebäudes ist der Weg frei für wirtschaftlich sinnvolle und energetisch geplante Maßnahmen. Sie modernisieren nur das was auch wirklich sinnvoll ist, reduzieren Ihren Energieverbrauch, vermeiden Bauschäden und erhöhen den Wert Ihres Hauses (teilweise deutlich).

Lassen Sie sich beraten und nutzen Sie die umfangreichen Förderungen.